DAS sollte ja mit der Seife möglichst keinesfalls geschehen........
 
In einem Forum hat sich Su-shee die Mühe gemacht, von einigen Fetten und Ölen die Jodzahl anzugeben. Dadurch wird (wenn sich eine eigene Tabelle angelegt wird) leicht nach- und überschaubar festgestellt, welches Öl in die Kategorie "schwer oder leicht etc." fällt.
Öle, die eine Jodzahl UNTER 100 aufweisen sind in der Kategorie schwere, fette Öle zu finden und machen die Seife eher härter. Nachfolgend also einige Beispiele.
Ist die Jodzahl eher höher, ist das Öl eher "trockener" (ausser Palmkernöl und Kokosöl).


Fette Öle um die 80: 

Avocado; Baoba; Haselnuss; Macamadia; Mandel; Marula; Olive

Mittelschwere um die 110, 120:

Aprikosenkern; Camelia; Pfirischkern; Reiskeim; Weizenkeim

Leichte: um die 130, 140 oder höher :

Distel; Soja; Sonnenblume; Walnuss;Traubenkern

Wirkstofföle über 140, 150:

Borretsch; Hagebuttenkern; Nachtkerze
 
 
Die Zusammenstellung von Fetten und Ölen ergibt eben ein entweder sehr pflegendes oder eher "nur" ein Seifenstück.
Auch der Härtegrad ist abhängig davon, wie die Zusammensetzung der Öle und Fette ist.
Dabei ist es von enormen Vorteil, sich mit diversen Werten von Ölen und Fetten auszukennen.
 
Viele Öle, die sehr hautpflegende und -schützende Eigenschaften haben, sind mitunter für einige Menschen weniger gut verträglich - vor allem seltenst pur.
 
Ratsam ist daher, die Vertäglichkeit zu wissen und beim Erwerb eines Produktes genau darauf zu achten, welche Zusatzstoffe noch zugefügt wurden.
 
Wie ich schon mitteilte unterliegen viele Stoffe, die unter "Zusatzstoffe" deklariert sind nicht einer vollständigen Angabe der Hersteller.
Als ich eine "Naturseife" geschenkt bekam, die jedoch keinesfalls von Hand gefertigt wurde, waren sehr interessante Namensnennungen auf der Verpackung. Eigentlich ist ja vieles in der Kosmetikverordnung vorgegeben,
aber die Industrie ist sehr erfindungsreich  und kaum ein Verbraucher kennt eben die gesamten Begrifflichkeiten oder/und was sich dahinter verbirgt.
 
Auch bei Fetten und Ölen die erworben werden kann NIEMALS davon ausgegangen werden, das sie (einerseits) ordnungsgemäss gelagert werden, geschweige denn von der Haltbarkeit dem entsprechen, was darauf gedruckt wurde, noch (andererseits) was heisst schon "BIO"? Wo finden wir "BIO" auf der Welt?
In der Luft sind so viele Partikel von diesem und jenem unterwegs, das vieles
eher auf etwas anderes hinweist.
 
Also niemals "blenden" lassen und auf Marketingstrategien "hereinfallen".
 
Der "zweite" Blick enttarnt vieles.
 
Es gibt beispielsweise die tolle, klassische Shea-Butter, gewonnen aus der Kariténuss. Ich nutze sie unraffiniert pur und finde sie einfach genial.
 
Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Sheabutter ist in reinem Zustand, auch in tropischer Hitze, bis zu 4 Jahre haltbar. Das Besondere an der Sheabutter ist der hohe Anteil an unverseifbaen Bestandteilen (etwa 75 % Triterpene, daneben Ölsäure, Triterpenalkohole, Vitamin E, Beta-Karotin und Allantoin[6]), der Anteil liegt zwischen 8–11 % – im Vergleich zu Avocado-Öl 6 %, Sesamöl 1,5 %, Olivenöl 1,2 %. Sheabutter enthält hauptsächlich langkettige, ungesättigte Fettsäuren, Hauptbestandteile sind Ölsäure (40–55 %),  Stearinsäure (35–45 %), Linolensäure (3–8 %) und Palmitinsäure (3–7 %).

 

Oft werden auch Fluide hergestellt, Fluide sind generell "kurzwirksame" Mittelchen.

So ungefähr wie: Ich habe sehr grossen Durst bitte gib mir etwas zu trinken. Ist der "Durst" gestillt - hm nun ja, der nächste Durst kommt bestimmt......
 
 
 
                                 
 

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